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Zuversicht in Frankfurt

Print CIM Redaktion, June 3, 2009 4:45 PM
CIM Redaktion

IMEX. Letzte Woche um diese Woche bin ich von Norwegen über Südafrika nach China und von Indien über Qatar nach Frankreich geflogen. Reisezeit: ein Vormittag. Drei Tage lang hat Ray Bloom die Kongresswelt nach Frankfurt an den Main geholt. Meine Erwartungen waren niedrig. Ein gutes halbes Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise, dachte ich, müssten ihre Auswirkungen auf den Gängen in Halle 8 der Messe Frankfurt spürbar sein. Unweigerlich kam mir die erste IMEX in den Sinn mit der Premiere zum Irakkrieg 2003.


Doch die Messe hat mich positiv überrascht. Zum einen weil die 7. IMEX noch mehr Besucher mobilisiert hat: 3.700 Hosted Buyer (2008: 3.600) und 5.100 selbstzahlende Besucher (4.900). Zum anderen weil die Meetingindustrie demonstriert hat, dass sie entschlossen der Wirtschaftskrise die Stirn bietet. Die Verbände tagen unbeirrt weiter und positionieren sich als „sichere Häfen“. Ihre Versammlungen fangen manch jetzt Job suchendes Mitglied auf, ihre Fortbildung finden Anklang – wann lernen, wenn nicht jetzt? Die Firmen drehen jeden Euro zweimal um, reisen kürzer und weniger komfortabel. Meetings müssen sich rechnen. Die Hotellerie kommt ihnen mit günstigen Angeboten entgegen - Nachfrage und Angebot halt.


Wie auf dem Börsenparkett ist im „Begegnungs-Business“ die Hälfte Psychologie. Das Glas halbvoll zu sehen, fällt uns Deutschen etwas schwerer. Aber wir bessern uns, wovon der der bisher größte Deutschlandstand zeugt. In seine 1.400 qm hätten über den Daumen gepeilt Norwegen, Südafrika, China, Indien, Qatar und Frankreich gepasst… Kerstin Hoffmann


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