Lobbying, das Aschenputtel unserer Branche
Der EVVC hat vor einigen Jahren als einziger Verband unserer Branche erkannt, wie wichtig das Thema Lobbying in unserer Branche ist, bleibt und noch sein wird.
Ich muss mich noch korrigieren, auch die Chefredakteurin der CIM, Kerstin Hoffmann, ist eine engagierte Kämpferin der Szene. In ihrer letzten Ausgabe hat sie eindrucksvoll demonstriert, wie die Spitzenpolitiker des EU-Parlaments unsere Branche einschätzen - nämlich als wichtigen Wirtschafsfaktor.
Auch der AIPC und die IMEX haben hier Ansätze gemacht, aber ich gebe zu, dass es als internationale Vereinigung schwer ist, aufgrund der verschiedenen Interessen, diesen Ansprüchen zu genügen. Wo fängt man an und wo hört man auf?
Die Damen und Herren Abgeordneten in Brüssel warten förmlich darauf, dass wir uns mit ihnen an einen Tisch setzen und unsere Probleme, Nöte und Sorgen besprechen.
Dasselbe gilt für Berlin. Hier hat der EVVC im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages schon einen ersten Vorstoß gemacht.
Wir werden leider noch immer in der Bundespolitik als Teil der Tourismusbranche wahrgenommen. Wir können, wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen, darüber jammern wie "grauslich" das ist, aber dies wird nichts daran ändern. Die gesamte Branche hat in den letzten Jahrzehnten über dieses Thema nur geredet, geredet und wieder geredet. Viele reden weiter und merken immer noch nicht, dass sie damit auch in Zukunft nichts verändern werden. Wir werden nicht müde zu klagen, wie schrecklich es ist, dass uns niemand als Industrie wahrnimmt. Wie sollte dies auch sein, wenn wir von unseren Kirchtürmen nicht heruntersteigen? Manche tun ja gerade so, als müssten sie unsere Branche jeden Tag neu erfinden. Unsere Branche gibt es seit es die Menschen gibt, nur die Ansprüche haben sich geändert. Wir brauchen nicht jedem jedesmal erklären wie ein Kongress funktioniert und jeden 2. Tag eine andere These aufstellen, die scheinbar wichtig ist. Wir existieren als eigenständige Branche - nur der Rest der Welt nimmt uns als solche nicht war.
Was ist zu tun? Der EVVC muss sich weitere strategische Partner suchen, die zusammen unsere Themen in Berlin und Brüssel transportieren. Wir müssen uns aus dem Dunstfeld der Tourismusbranche verabschieden und zur eigenständigen Industrie avancieren. Wir müssen uns mit den Verbänden unserer Branche zusammenschließen (nicht nur die aus der Kongress- und Veranstaltungsbranche) und uns lautstark artikulieren.
Wir müssen zur eigenständigen Industrie aufsteigen!
Wir müssen aufhören zu reden und "gescheid zu sein". Wir müssen gemeinsam handeln.
Ein ehemaliger deutscher Bundespräsident hat schon sehr weise gesagt:
"Wer nicht handelt, wird behandelt"
In dieser Situation befinden wir uns momentan. Nur wir, die Verantwortlichen der Branche, können dies ändern.
August Moderer
Congress Centrum Mainz
Ich muss mich noch korrigieren, auch die Chefredakteurin der CIM, Kerstin Hoffmann, ist eine engagierte Kämpferin der Szene. In ihrer letzten Ausgabe hat sie eindrucksvoll demonstriert, wie die Spitzenpolitiker des EU-Parlaments unsere Branche einschätzen - nämlich als wichtigen Wirtschafsfaktor.
Auch der AIPC und die IMEX haben hier Ansätze gemacht, aber ich gebe zu, dass es als internationale Vereinigung schwer ist, aufgrund der verschiedenen Interessen, diesen Ansprüchen zu genügen. Wo fängt man an und wo hört man auf?
Die Damen und Herren Abgeordneten in Brüssel warten förmlich darauf, dass wir uns mit ihnen an einen Tisch setzen und unsere Probleme, Nöte und Sorgen besprechen.
Dasselbe gilt für Berlin. Hier hat der EVVC im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages schon einen ersten Vorstoß gemacht.
Wir werden leider noch immer in der Bundespolitik als Teil der Tourismusbranche wahrgenommen. Wir können, wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen, darüber jammern wie "grauslich" das ist, aber dies wird nichts daran ändern. Die gesamte Branche hat in den letzten Jahrzehnten über dieses Thema nur geredet, geredet und wieder geredet. Viele reden weiter und merken immer noch nicht, dass sie damit auch in Zukunft nichts verändern werden. Wir werden nicht müde zu klagen, wie schrecklich es ist, dass uns niemand als Industrie wahrnimmt. Wie sollte dies auch sein, wenn wir von unseren Kirchtürmen nicht heruntersteigen? Manche tun ja gerade so, als müssten sie unsere Branche jeden Tag neu erfinden. Unsere Branche gibt es seit es die Menschen gibt, nur die Ansprüche haben sich geändert. Wir brauchen nicht jedem jedesmal erklären wie ein Kongress funktioniert und jeden 2. Tag eine andere These aufstellen, die scheinbar wichtig ist. Wir existieren als eigenständige Branche - nur der Rest der Welt nimmt uns als solche nicht war.
Was ist zu tun? Der EVVC muss sich weitere strategische Partner suchen, die zusammen unsere Themen in Berlin und Brüssel transportieren. Wir müssen uns aus dem Dunstfeld der Tourismusbranche verabschieden und zur eigenständigen Industrie avancieren. Wir müssen uns mit den Verbänden unserer Branche zusammenschließen (nicht nur die aus der Kongress- und Veranstaltungsbranche) und uns lautstark artikulieren.
Wir müssen zur eigenständigen Industrie aufsteigen!
Wir müssen aufhören zu reden und "gescheid zu sein". Wir müssen gemeinsam handeln.
Ein ehemaliger deutscher Bundespräsident hat schon sehr weise gesagt:
"Wer nicht handelt, wird behandelt"
In dieser Situation befinden wir uns momentan. Nur wir, die Verantwortlichen der Branche, können dies ändern.
August Moderer
Congress Centrum Mainz
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