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CIM Redaktionsblog

re:publica: Alles surft, nur einer spricht!

April 23, 2010 1:37 PM

Web2.0. Die re:publica 2010 ist jetzt schon seit einer Woche Geschichte, doch die Videomitschnitte von den Sessions schaffen es nur in Salamitaktik ins Internet: Scheibchen für Scheibchen, Filmchen für Filmchen kommt jeden Tag hinzu.
Und das bei einer Echtzeit-Konferenz! Er habe eben auch nur ein Hirn, antwortet Veranstalter Johnny Haeusler etwas schnippisch auf Vorhaltungen, die re:publica sei nicht so ganz dem Web2.0-Interaktivitäts-Anspruch gerecht geworden. Bei den Kritikern sind Miesepetrigkeit und Rechthaberei zwar nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch in den Konferenzformaten ist das Blogger-Treffen wirklich eher alte Schule - trotz Twitterwall, die zur Fragerunde eingeblendet wird.
Die große Masse an Sessions geht, etwas boshaft zugespitzt, nach dem Muster "alles schläft, nur einer spricht" über die Bühne - oder treffender: "alles surft, nur einer spricht". Barcamp, Unconferencing, Open Space?
Die partizipativen Formen sind deutlich unterrepräsentiert und kommen eher in Gestalt eines klassischen Uni-Seminars daher. Wer vor Ort war, habe ja vor den Referenten gesessen und diese befragen können - mehr Echtzeit gehe ja eh wohl nicht, entgegnete mir Johnnny Haeusler noch. Mit dem Argument könnte man das ganze Ge-Twitter und Facebook-Gedöns auch einstellen - und sich öfter bei Äppelwoi und Handkäse mit Musik einen zwitschern! Trotzdem waren die Redner und Inhalte die Anreise nach Berlin allemal wert - und den re:publica-veranstaltern ist in ihrer sympathischen, nahbaren, unaufgeregten, unprätentiösen Art zu danken. Idealismus treibt sie, wie die meisten Teilnehmer bei der re:publica. So viel authentische Leidenschaft lässt sich nur vor Ort erspüren, nicht per Twitter - Echtzeit hin oder her! Frank Wewoda

Franks Mitschnitt-Empfehlungen, re:publica 2010:
Jeff Jarvis mit "The German paradox - privacy, publicness, and penises”, unter dem folgenden Link abrufbar: http://bit.ly/bvRyY5 .
Sascha Lobos Shitstorm-Survival-Beitrag ist hier zu finden: www.bit.ly/cGF8e6
Peter Kruse. "Ist die Nutzung des Internets eine GLaubensfrage? ---> http://bit.ly/91o6xY
Alle verfügbaren Vorträge der re:publica 2010 unter http://www.youtube.com/user/republica2010

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Im Inneren des GeTwitter

April 16, 2010 5:34 PM

Vulkan. Twitter hat diese Woche gezeigt, was es kann. Dass zur Web 2.0-Leitkonferenz re:publica in Berlin es nur so „tweetet“, war logo. Nicht jedoch, dass der Vulkanausbruch in Island eine Tweetwelle auslöst. Vorbildlich ist Lufthansa_DE"All European flights scheduled until tomorrow 12 noon are expected to be cancelled. Pls check your flight status http://t.lh.com/4tKU“ steht da, eben um 17:12 h. Als mich ein Geschäftspartner aus dem Libanon nach Airport Frankfurt fragt, rate ich ihm der LH zu „followen“. Schließlich informiert Flughafen Frankfurt (Fraport) nicht auf Englisch - weder per Pressemitteilung oder Tweet. Auf Zack ist die Messe Frankfurt, die zur Light+building vom 11. – 16. April 180.000 Besucher auf dem Gelände hat. messefrankfurtBeeinträchtigungen am Flughafen Frankfurt wg. Vulkanasche. Compass-Infostände auf dem Messegelände halten Kontaktdaten von Airlines bereit.“, aber auch infofrankfurtFlughafen Frankfurt gesperrt - Für Messebesucher ist die Zimmerreservierung & Tourist Information, Torhaus, Ebene 3 bis 17:30 Uhr geöffnet“.


Und was lehrt uns das? republicaBei der Vorbereitung einer Konferenz denkt man an alles, was schief gehen kann, aber nicht an Vulkane in Island. #rp10 about 7 hours ago via TweetDeck“. Fünf Speaker mussten zu Hause bleiben und unzählige Delegierte kommen nicht nach Hause. Nicht so cim-Redakteur Frank Wewoda, der zwitschert fröhlich weiter. cim_frankMoin von der #rp10! Blogger bleiben aufm boden, teils in aufruhr wegen gesperrtem luftraum über berlin. Ätsch, habe ice-reservierung.“


Schönes Wochenende in Berlin und Frankfurt! Kerstin Hoffmann


 

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Eier, die es in sich haben!

April 7, 2010 3:18 PM

Gehaltvoll. Ostern liegt mir schwer im Magen dank Krokant, Nuss-Nougat, Eierlikör – meine Lieblings-Ostereier haben es in sich! Komischerweise geht es mir mit Tweets ganz genauso. Was täglich so über Twitter an News hereinzwitschert, ist manchmal schwerer verdaulich als drei Sorten Ostereier auf einmal. Die Botschaft ist in 140 Zeichen stark konzentriert. Schock-Tweets treffen da besonders hart – mitunter darf es auch etwas leichtere Kost sein! Darin üben wir uns, versprochen! Also - follow us: cim_julia, cim_kerstin und cim_frank - oder allen auf einmal in der CIMunity! Frank Wewoda

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Twitter: Follow us

March 31, 2010 7:24 PM

Angesteckt. Nun hat es uns erwischt: das Twitter-Fieber. Anfangs etwas (sehr) widerwillig – wann sollen wir das auch noch wie und warum machen…? – haben wir Blut geleckt. Die Redaktion hat sich gleich drei Konten eingerichtet: cim_julia, cim_frank und cim_kerstin und sich auferlegt, ab jetzt von ihren Reisen zu berichten. Beispielsweise wenn Julia Hof in Island vergeblich auf ihren Rückflug wartet, weil ausgerechnet am Abreisemorgen ein Vulkan ausbricht. Es soll die etwas andere Berichterstattung werden; sei es vom World Economic Forum 2010 on Latin America (6. – 8. April in Kolumbien, Cartagena), oder der Web-2.0-Konferenz „re:publica“ (14. – 16. April in Berlin). Also, folgen Sie uns… Kerstin Hoffmann    

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ITB 2010: "MICE-Day" mausert sich

March 23, 2010 2:24 PM

Berlin. 658 Teilnehmer kamen zum „MICE“-Day zur ITB 2010. Das sind in der Summe vermutlich mehr als bei den Seminaren zu IMEX oder EIBTM – und das ist durchaus bemerkenswert. Gerhard Bleile hielt in Berlin den Einführungsvortrag, weil er ein steigendes Interesse der ITB-Besucher am Thema Events beobachtet. Besonders gefragt sind laut dem Präsidenten der Veranstaltungsplaner.de Informationen zu Richtlinien von Events und deren Erfolgsmessung. „Diese Themen sind ganz aktuell“, bekräftigt Bleile. Viele seiner 675 Mitglieder wissen jedoch nicht, wie sie diese Themen  anpacken sollen. Nicht zuletzt ist Planung und Durchführung von Tagungen für viele Mitarbeiter in Marketing, Vertrieb oder Assistenten der Geschäftsführung nur ein Teil ihres Aufgabenspektrums. Wie sieht es in Ihrer Firma in Ihrem Verband aus – haben Sie Event-Richtlinien und Tools zur Erfolgsmessung? Dann melden Sie sich bitte in der CIM-Redaktion und/oder diskutieren Sie mit Gerhard Bleile in der CIMunity Gruppe „Veranstaltungsrichtlinien“. Kerstin Hoffmann

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